Der Hammer: Thor

Ich hab es schon wieder getan. Und ich habe es wieder festgestellt. 3D suckt.

Dieses Mal war es aber auf jeden Fall besser als sonst immer. Es war nicht durchgängig schlecht. Tatsächlich habe ich bei “Thor” fast durchgängig ein gutes  Bild gesehen. Und ein beeindruckendes noch dazu! Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach nicht mehr so hoch wie üblich? Ich weiß es nicht. Ich  weiß aber, das mir mein Kopf ausnahmsweise mal nicht weh getan hat, wie sonst immer nach einem 3D Film. Das spricht ja schon dafür.

Problematisch wurde es immer, wenn es um weit winklige Kamerafahrten ging. Es verschwamm alles in einander und außer einer Masse an verschiedenen Farben konnte ich nichts mehr erkennen… Aber genug von der Technik, hin zum Film! Denn der ist gar nicht mal schlecht. Ich denke man arbeitet einfach zu viel mit Motion Blur Effekten, das verdirbt den ganzen Film…

Wer den zweiten Ironman kennt, weiß jetzt was es mit dem Hammer am Ende auf sich hatte. Es beeindruckt mich immer wieder, wie kreativ die Comic Autoren zu ihrer Zeit waren, wobei es mich auch hin und wieder enttäuscht, dass nicht immer alle ihre Ideen umgesetzt werden. Was mich jedoch am meisten interessierte, war die Interpretation der germanischen Mythologie aus der Sicht der Comic Autoren.

Thor, gespielt von Chris Hemsworth, ist Odins Sohn und ist ein unglaublicher Aufschneider und Draufgänger. Sein Ego steht seiner Kraft in nichts nach. Es ist in manchen Situationen sogar noch größer. Deshalb bringt er sich und seine Freunde in eine Bredouille, die ihm eine Verbannung auf die Erde einbringt. Hier soll er lernen sein Ego in Zaum zu halten.

Durch den Charakter von Thor kommt es immer wieder zu großartigen Action Szenen die auch in 3D ganz gut aussehen, zumindest so lange sich die Kamera nicht schnell bewegt, was selten genug der Fall ist. Ein wenig schmunzeln musste ich auch bei den Superman Einlagen von Thor. In diesen Augenblicken Fragte ich mich, ob diese Pose schon in den Comics war und wenn ja, was wohl DC dazu gesagt hatte.

Aber wie man liest, hatten die beiden schon in einem der ersten Comics die Bekanntschaft gemacht. :)

Insgesamt scheint sich der Film eher an der Göttersage zu orientieren, holt sich die Action und das Setting aber aus den Comics und macht damit einen heiden Spaß!

Was mich jedoch schwer beeindruckt hat, war der Abspann. Wieso schaft man es einen Flug durch das Marvel Universum so detailliert zu erstellen, aber bei Flügen über Asgard zu versagen?

Naja… es wird  ja nicht der letzte 3D Film sein… aber wenigstens habe ich jetzt einen guten zweiten Film, den ich mir gerne  wieder in 3D anschauen könnte. Es wird besser!

kkthxbb