Facebook: Aus den Tiefen geholt

Inzwischen sollten die neuen Privatsphäre-Einstellungen ja bei allen verfügbar sein. Der Druck nach leichter verständlichen Einstellungen war nun auch von Seiten der Konkurrenz groß genug und brachte uns Facebook Benutzern endlich leichtere Bedienung und Kontrolle über die Inhalte die wir mit Freunden und der Welt teilen.

Aus den untiefen der Privatsphäre-Einstellungen herausgeholt und genau da platziert, wo man sie braucht: in die Beiträge. Wichtiger denn je sind die Listen die man erstellen kann. Aus dem kleinen unscheinbaren Schloss ist nun ein richtiger Button geworden, der die Funktionalität deutlich mehr unterstreicht.

Durch diese Verschiebung nehmen die eigentlichen Privatsphäre-Einstellungen deutlich ab. In diesem Bereich ist es nun wesentlich übersichtlicher geworden. Vor allem durch die neue Struktur kann man schneller die tiefgreifenderen Dinge erreichen. Leider sind die Einstellungen für Anwendungen immer noch recht versteckt, und ich hätte eigentlich erwartet, dass auch diese mit dem Update ihre Grund-Überholung erhalten.

Vor allem die Anwendungen haben, wie ich finde, immer noch einen viel zu schwer durchschaubaren Zugriff auf die privaten Informationen eines Benutzerkontos. Dabei stellen sie in meinen Augen die größte Gefahr auf Facebook dar. Denn eben diese laufen in der Regel NICHT auf Facebook. Hier werden die persönlichen Daten auf Server Dritthersteller übertragen und es ist nur sehr schwer (wenn überhaupt) nachzuvollziehen, wo diese eigentlich sind und was sie mit den Daten anstellen.

Somit sind die neuen Funktionen mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch noch kein ganzer.