Ich bin Nummer 4 - NICHT!

Und so war ich dann gestern alleine im Kino und habe mir “Ich bin Nummer 4” angeschaut um hier und jetzt darüber ein paar nette und weniger nette Worte zu verlieren.

Dann mal zunächst zu den netten:

Die Stimmung des Films hebte sich für mich als John endlich mal sein Superkräfte bekommt. Nette Effekte, saubere Action und eine heiße Nummer Sechs (ob man Nummer 5 mit Absicht ausgelassen hat?) lassen mich am Ende doch nicht so sehr im Stich. Das war aber auch schon so ziemlich alles, was mir an dem ganzen Film gefallen hat.

Jetzt mal zu den weniger guten Sachen:

Als erstes fehlte mir recht häufig die  Logik. Klar könnte man jetzt sagen, das ist ein Sci-Fi Film, da ist Logik eh grenz wertig  zu betrachten, aber hier hat man es dann doch teilweise übertrieben. Zum Beispiel die Tatsache, dass er als junger Erwachsener schon solche Kräfte besitzt mit denen er seine Widersacher ausschalten kann, was seine Eltern, wohl bemerkt als nicht mehr so junge Erwachsene, nicht geschafft haben. Ich tippe auf Fast Food.

Weiter geht es mit dem Thema der ersten Liebe. Welch Romantik plötzlich aufkommt, als John erfährt dass seine Spezies nur ein Mal liebt. Ich mein, mit so einer Einstellung ist man doch eigentlich zum Aussterben verdammt… Nun ja… wie auch immer… so richtig glücklich war er ja scheinbar doch nicht, wenn er am Ende abhaut (btw.: mit einer wesentlich heißeren Braut, die auf einer noch heißeren Maschine reitet).

Insgesamt fand ich den Film sehr langatmig und langweilig. Wer sich einen X-Men verspricht, liegt mit “ich bin Nummer 4” auf jeden Fall falsch. Auch würde ich den Film nicht mehr mit Jumper vergleichen, denn der kam wesentlich schneller zur Sache und war bei weitem nicht so krass unlogisch.

Aber ich habe jetzt auch noch gelesen, dass das Buch wohl auch nicht so berauschend ist. Schade, denn die Story hat Potenzial.

kkthxbb