Tag 11 - Ein Buch das ich geliebt habe und jetzt hasse

Obwohl ich bis jetzt immer ein passendes Buch zu den gestellten Aufgaben und Themen hatte, muss ich hier wirklich mal einen Schnitt machen. Wenn ich ein Buch für mich gewonnen habe, kann ich nur noch schwer davon ablassen.

Vielleicht habe ich einfach noch nicht genug Bücher gelesen, oder noch zu selten meine Meinung über ein Buch geändert. Aber meistens ist es ja so, dass man beim Lesen feststellt, dass das Buch nichts für einen ist. Deshalb muss ich heute ein wenig von dem eigentlichen Thema abweichen und über ein Buch schreiben, wo ich mich unheimlich drauf gefreut habe, aber letzten Ende schwer enttäuscht war.

Tom Clancy - Red Rabbit

Wie nicht anders zu erwarten handelt es sich bei dem Titel um ein Tom Clancy Buch. Red Rabbit spielt weit zu Beginn von Jack Ryans Karriere. Das ist eigentlich auch der einzige Grund es zu lesen. Vor allem wenn man Fan der Jack-Ryan Reihe ist. In typischer Manier erzählt Clancy wie die Sovjets (es handelt zur Zeit des kalten Krieges) nach dem Leben des Papstes trachten, weil dieser ihre politische Einstellung nicht teilen möchte. Wie auch immer, Clancy gewährt wie eh und je ganz interessante Einblicke in die Arbeit der Geheimdienste und wie toll doch die westliche Zivilisation ist und so weiter und sofort.

Wie schon erwähnt, zu diesem Buch sollte man nur greifen, wenn man ein Fan der Reihe ist und wissen will, wie und wo und wann die Foleys sich ihre Sporen verdient haben. Von Ryan bekommt man noch nicht so viel mit, auch nachdem Clancy ihn am Ende die Drecksarbeit machen lässt.

Eigentlich schade, aber vielleicht habe ich mir auch zu viel vom Anfang versprochen. Der eigentliche Durchbruch für Ryan ist schon geschafft, die Spitzenspione haben ein Auge auf ihn geworfen und wollen nun sehen, was Sir John Patrick Ryan alles drauf hat.

Also kurzum: Ein Buch das mir zunächst gefallen hat, aber mich letzten Endes nicht überzeugen konnte: Red Rabbit!

kkthxbb