Tag 20 - Das beste Buch, das ich während der Schulzeit als Lektüre gelesen habe

Also eigentlich habe ich die beste Lektüre aus meiner Schulzeit ja bereits vorgestellt. Ich lese halt immer noch gerne darin. Aber weil ich ja nur ungerne zwei mal über das selbe Buch schreiben möchte, werde ich wohl die zweit-beste Lektüre nehmen müssen. Dann schau ich mal nach, was wir da noch hätten… ach ja einen weiteren Dürrenmatt… aber so gut fand ich den nicht.

Ich denke Friedrich Schiller hatte mit Maria Stuart ein sehr guten Eindruck hinterlassen. Bei dem Drama am englischen Hof geht es um die schottische Königin Maria Stuart, die bei ihrem Volk durch Ermordung des Ehemannes in Ungnade gefallen ist und deshalb nach England flieht. Hier ist sie jedoch herzlich ungern gesehen, denn Königin Elisabeth fürchtet um den Anspruch auf den Thron den Maria Stuart hat. Deshalb wird Maria Stuart in einem Schloss eingesperrt und soll daraufhin hingerichtet werden.

Viele politische Aspekte sprechen jedoch gegen solch eine Übernahme des Thrones, und auch Elisabeth will sich das nicht gefallen lassen, unabhängig von Maria Stuarts Absichten.

Ein versuch vom Graf Leicester die beiden Königinnen zu versöhnen scheitert kläglich, woraufhin sowohl Maria Stuart als auch noch einige andere Personen sterben bzw. hingerichtet werden. Allerdings ist es jedoch nicht ganz so schlimm wie bei Shakespeare. Wenn der mal aufräumt, dann richtig.

Allgemein finde ich die Sprache sehr schön, und man merkt deutlich, dass diese Schriften nicht für unsere heutige Zeit geschrieben wurden. Aber es ist einfach unterhaltsam in diesem Drama zu lesen. Sicherlich ist es nicht für jeden etwas, aber ich denke schon alleine wegen des Schauspiels lohnt sich diese Lektüre auf jeden fall.

Im Deutschunterricht wird das Schauspiel gerne analysiert, aber ich denke man kann es auch ohne großartige Interpretationen genießen.

Und morgen gibt es die Lektüre, die ich keinem zur Analyse empfehle…

kkthxbb