Wie schon gestern vorgewarnt, gibt es heute die blödeste Lektüre aus meine Schulzeit. Ich habe im Vorfeld ein bisschen darüber nachgedacht, weil ich eigentlich keinem der vielen Bücher, die wir zu Schulzeit gelesen haben, so einen Status geben möchte.

Jedoch gibt es da trotzdem ein Buch, welches mich einfach nur genervt hat. Einige meiner ehemaligen Mitschüler werden es mir sicher verübeln, aber Franz Kafkas Verwandlung ist einfach nur blöd. Und da kann mir einer erzählen was er will, Kafka war ein gestörter Mensch.

Ohne Vorgeschichte oder Erklärung stößt er den Leser in eine Handlung rein, die so skurriler nicht sein kann. Was ist da bloß schief gelaufen? Der Protagonist wacht eines morgens auf und ist ein Käfer. Obwohl er eigentlich nie so bezeichnet wird, verhält er sich dennoch so und wird auch genau so behandelt. Jedoch bleibt er bis zu letzt Gregor, vor allem weil die Familie ihn bis zum Schluss nicht als Insekt sondern als Gregor wahrnimmt.

Erst als die Schwester ihn als Tier klassifiziert ist er für die Familie nur noch ein Haustier, dass man los werden musste.

Was mir an dem Buch nicht gefällt, ist die Vorstellung sich in einen Käfer zu verwandeln. Es ist für mich einfach nur eine widerliche Vorstellung und deshalb finde ich das Buch so abartig. Natürlich haben wir in der Schule der ganzen Sache eine wesentlich tiefere Bedeutung zugeschrieben, aber für mich war das der Hauptgrund dieses Buch nicht zu mögen. Das hat am Ende auch dazu geführt, dass ich mich mit dem Buch nicht länger als nötig beschäftigt habe und schließlich auch Kafka eher als lästigen Zeitgenossen empfunden habe.

Ekelhaft sowas.

kkthxbb