So, der zweite Tag ist nun auch rum. Was gab es da interesantes? Ein wenig Social Media, ein wenig Ruby und ein wenig HTML5 für das Marketing.

In einem der ersten Vorträge auf dem Social Media Day ging wurden einige Tools gezeigt, die man nutzen kann um Daten zu visualisieren. Dazu müssen die Daten zunächst geordnet und normalisiert werden um sie dann über die verschiedenen Tools ausgeben zu lassen. Eines dieser Tools war
D3.js Framework, das eine jquery Ähnliche Syntax aufweist. selection.datavisualization.ch biete davon auch noch mehr.

Wenig gewinnbringend, jedoch sehr interessant war der Vortrag über Sass. Dieses Tool erweitert die CSS Syntax um viele Feature, lässt sich jedoch nicht unter PHP verwenden. Dafür hat PHP ein eigenes Framework, das man unter dem Namen less bzw. lessphp kennt. Wie gesagt, so cool Sass auch ist, betreiben kann man das nur unter Ruby.

Dann hat ein Facebook Entwickler über ihre Beschleunigte PHP Umgebung HipHopPHP gesprochen und es kurz vorgestellt. HipHop wandelt den ganzen PHP-Code in C/C++ Code um, um ihn dann als eigenständiges Programm ausführen zu können. Das Projekt steht seit geraumer Zeit als OpenSource zur Verfügung und lässt sich über git beziehen. Laut Entwickler steigert diese Methode die Performance einer Seite um bis 400%. Gleichzeitig senkt man auch die Last des Prozessors. Ein weiterer Vorteil wäre der Verzicht auf einen Apache Server als Auslieferer. HipHopPHP compiliert nämlich einen eigenen HTTPd Server.

Als vorletzter Punkt auf der Tagesordnung stand noch eine Lektion über die Frage wann man sich eher für eine Native App umsetzt oder doch eher auf HTML5 und CSS3 setzt. Der klare Vorteil einer Nativen App ist der Zugriff auf die vorhandene Hardware eines Gerätes. Leider ist im Moment nur so möglich zum Beispiel auf die Kamera zuzugreifen.
Der klare Nachteil ist jedoch, das der Aufwand und somit auch die Entwicklungskosten wesentlich höher sind, da man für sehr viele verschiedene Geräte entwickeln muss. Hier kann HTML5 klar punkten, weil die Anwendung nur ein mal programmiert werden muss und dann auf jedem mobilen Gerät und auch in den meisten aktuellen Browser läuft.
Was man Letzt Endlich verwendet hängt jedoch von der entsprechenden Aufgabe ab.

Im Anschluss an den Tag gab es im Café Moskau noch die Webinale Party auf der dann auch die Webcuts 2012 verliehen wurden.

Insgesammt also ein recht informativer Tag mit einem krönenden Abschluß!

Kkthxbb